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WordPress sauber aufsetzen: Demo-Inhalte und unnötige Elemente entfernen
In dieser Anleitung zeige ich dir, wie du eine frische WordPress-Installation sauber aufräumst. Gerade nach der Installation befinden sich oft Demo-Beiträge, Beispielseiten, unnötige Plugins oder zusätzliche Standard-Themes im System. Wenn du diese Elemente entfernst, startest du mit einer schlanken, übersichtlichen und sicheren WordPress-Basis.
1. Demo-Beiträge löschen
0:11
- Gehe in der WordPress-Sidebar zu Beiträge.
- Markiere alle Demo-Artikel, die du nicht brauchst.
- Wähle im Dropdown In den Papierkorb verschieben und klicke auf Anwenden.
- Öffne anschließend den Papierkorb.
- Markiere dort alles erneut.
- Wähle im Dropdown Endgültig löschen und bestätige mit Anwenden.
- Ergebnis: Die unnötigen Demo-Beiträge sind komplett entfernt.
2. Kategorien und Schlagwörter prüfen
0:41
- Unter Kategorien findest du meist Uncategorized.
- Diese Standardkategorie kannst du zunächst stehen lassen.
- Sie ist praktisch für Beiträge, die noch keiner eigenen Kategorie zugeordnet sind.
- Später kannst du sie löschen, wenn du eigene Kategorien angelegt hast.
- Schlagwörter sind in einer frischen WordPress-Installation meist leer und müssen nicht weiter beachtet werden.
3. Medien kontrollieren
0:53
- Öffne den Bereich Medien.
- In einer normalen Installation sind dort meist keine Bilder vorhanden.
- Ausnahme: Wenn ein Drittanbieter oder ein Demo-Import bereits Dateien hochgeladen hat.
- In diesem Fall kannst du unnötige Medien ebenfalls entfernen.
4. Beispielseiten löschen oder ersetzen
1:10
- Gehe zu Seiten.
- Dort findest du oft:
- Sample Page
- Privacy Policy
- Diese Seiten kannst du in der Regel löschen, wenn du sie nicht brauchst.
- Vorgehen:
- Alle Seiten auswählen
- Im Dropdown In den Papierkorb verschieben wählen
- Auf Anwenden klicken
- Danach den Papierkorb öffnen
- Alles auswählen
- Endgültig löschen wählen
- Nochmals Anwenden klicken
- Hinweis: Danach gibt es im Frontend zunächst keine aktive Seite mehr.
5. Eigene Startseite anlegen
1:50
- Wenn du eine Startseite brauchst, klicke auf Seite hinzufügen.
- WordPress oder dein Theme schlägt eventuell bereits eine Vorlage vor.
- Du kannst diese Vorschläge ignorieren oder wegklicken.
- Definiere deine Startseite und veröffentliche sie über Veröffentlichen.
- So hast du wieder eine Seite, die im Frontend genutzt werden kann.
6. Kommentare überspringen, wenn sie nicht genutzt werden
2:16
- Der Bereich Kommentare kann meist ignoriert werden.
- In einer frischen Installation sind dort normalerweise keine Einträge vorhanden.
- Wenn du keine Kommentare zulassen willst, musst du hier nichts weiter tun.
7. Unnötige Plugins entfernen
2:23
- Öffne den Bereich Plugins.
- Prüfe, welche Plugins wirklich gebraucht werden.
- Typische Kandidaten:
- Akismet Anti-Spam: sinnvoll nur, wenn du Kommentare zulässt
- Hello Dolly: in der Regel unnötig
- WP Mail SMTP: nur nötig, wenn du E-Mails direkt aus WordPress versenden willst
- Für ein schlankes Setup gilt: Alles entfernen, was du nicht brauchst.
8. Plugins zuerst deaktivieren, dann löschen
3:03
- Wähle alle unnötigen Plugins aus.
- Klicke zuerst auf Deaktivieren.
- Danach erneut alle auswählen.
- Jetzt im Dropdown Löschen wählen und mit Anwenden bestätigen.
- Wichtig: Plugins lassen sich nicht direkt löschen, solange sie noch aktiv sind.
- Nach dem Löschen sind sie komplett entfernt und landen nicht im Papierkorb.
9. Benutzer prüfen
3:23
- Öffne den Bereich Benutzer.
- Prüfe, welche Benutzerkonten Zugriff haben.
- In einer normalen Installation gibt es hier meist keine Demo-Benutzer.
- Wenn keine unnötigen Konten vorhanden sind, musst du nichts löschen.
10. Themes auf das Nötigste reduzieren
3:37
- Gehe zu den installierten Design-Themes.
- Halte die Anzahl der Themes möglichst gering.
- Empfehlung:
- Das aktive Theme behalten
- Ein zusätzliches Fallback-Theme behalten
- Warum?
- Du kannst bei Problemen schnell auf ein anderes Theme wechseln.
- Weniger Themes bedeuten weniger Angriffsfläche.
- Wenn du ein Theme nicht brauchst, lösche es.
11. Beispiel: Standard-Theme löschen
4:26
- Im Beispiel bleibt ein Theme wie 2025 als aktives oder alternatives Theme erhalten.
- Ein anderes Standard-Theme, z. B. 2024, kann gelöscht werden.
- So bleibt deine Installation sauber und übersichtlich.
- Faustregel: So wenig Themes wie möglich, aber mindestens ein sinnvolles Backup-Theme behalten.
12. Ergebnis: Saubere WordPress-Basis
4:53
- Nach dem Aufräumen hast du eine deutlich schlankere WordPress-Installation.
- Entfernt wurden bzw. geprüft wurden:
- Demo-Beiträge
- unnötige Seiten
- überflüssige Plugins
- nicht benötigte Themes
- Damit kannst du jetzt sauber mit Plugins, Themes und deiner eigenen Website-Struktur starten.
FAQ: WordPress sauber aufsetzen
Warum sollte ich Demo-Inhalte in WordPress löschen?
Demo-Inhalte wie Beispielbeiträge, Musterseiten oder unnötige Medien machen die Installation unübersichtlich und können später versehentlich indexiert oder angezeigt werden. Deshalb ist es sinnvoll, sie direkt am Anfang zu entfernen.
Kann ich die Kategorie „Uncategorized“ in WordPress löschen?
Du kannst die Standardkategorie später löschen oder umbenennen, sobald du eigene Kategorien angelegt hast. Am Anfang kann sie zunächst stehen bleiben, damit Beiträge ohne eigene Kategorie weiterhin zugeordnet werden können.
Welche Plugins sollte ich nach der WordPress-Installation entfernen?
Alle Plugins, die du nicht aktiv nutzt, solltest du entfernen. Typische Beispiele sind Hello Dolly oder Akismet, wenn du keine Kommentare verwendest. Je weniger unnötige Plugins installiert sind, desto schlanker und sicherer bleibt WordPress.
Warum muss ich Plugins zuerst deaktivieren, bevor ich sie löschen kann?
WordPress erlaubt das Löschen aktiver Plugins nicht direkt. Du musst ein Plugin zuerst deaktivieren und kannst es danach vollständig löschen.
Wie viele Themes sollte ich in WordPress behalten?
Am besten behältst du nur das aktive Theme und ein zusätzliches Fallback-Theme. So bleibt die Installation übersichtlich, aber du hast trotzdem eine Alternative, falls das aktive Theme Probleme verursacht.
